Chelsea
Am 30. April 2005 kam sie auf die Welt. Irgendwo im Alpenstaat. Genauer in Baden. Schon die Römer wußten ob der gesunden Schwefelquellen. Doch die Türken und die Wirren der Reformation und Gegenreformation zerstörten die schöne Stadt. Bis Chelsea kam. Nein ganz so war es nicht, es war Weiland der gute Joseph Kornhäusl, der die Stadt neu erbaute. Seitdem erstrahlt Baden im Biedermeierstil und die Kurgäste fröhnen dem leichten Leben im Casino.
Zurück zu Chelsea: Das Kind eines Rottweilers und einer Golden Retriever Hündin. Quasi ein selbsterziehende Bestie.
Der Vater vererbte den Sturschädel, die Mutter die Gelehrigkeit. Ihre Zeit verbringt sie am Liebsten auf langen Spaziergängen und Wanderungen. Als geistigen Ausgleich dazu, bewacht sie den Garten - auch die verwöhnte Chelsea fröhnt dem dekadenten Wochenendlandleben.
Schon als Welpe perfektionierte sie das Taubstellen, nicht ganz so spektakulär wie das Totstellen, aber der Effekt ist sowieso um Welten besser. Es gibt Dank ihres Einsatzes die ersten Studien zum Thema: "Wie robust sind Rechtsverdreher und Wirtschaftsfuzzis?" Allerdings haben diese Studien die Frage aufgeworfen: "Warum heißt die Weißglut Weißglut, wenn die Menschen doch hochrot werden?"
Ein weiteres liebevoll gepflegtes Hobby ist das - unter Hunden sehr bekannte - Naserumtanzen. Nicht das Jacky so eine große Nase hätte, aber der Rottweiler tanzt nunmal fürs Leben gern. Dank des menschlichen Hobbies Hundeschubsen, schwimmt Madame auch und apportiert sogar Dummies. Auch wenn man zugeben muss, dass bei diesem Sport der Rottweiler doch arg im Weg steht ...

Wie es sich für eine Zicke gehört, verbringt sie die Zeit hauptsächlich mit männlichen Verehrern. Macht ja auch viel mehr Spass umschwirrt zu werden, als tiefgehende Gespräche auf hohem Niveau führen zu müssen. Mehr von den Verehrern und Freunden findet man in der Galerie.